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Warum die Abgasüberwachung von Laborabsauganlagen unerlässlich (und gesetzlich vorgeschrieben) ist

  • Autorenbild: Satiata Laboratory Solutions
    Satiata Laboratory Solutions
  • vor 1 Tag
  • 3 Min. Lesezeit

Der Umgang mit (flüchtigen) Chemikalien, Dämpfen und Feinstaub erfordert eine gut durchdachte Absaugung. Absaugarme sind hierfür ein gängiges Hilfsmittel: Sie saugen Schadstoffe so nah wie möglich an der Quelle ab. Ein Absaugarm allein genügt jedoch nicht. Ohne Absaugüberwachung lässt sich nicht sicher sein, ob der Luftstrom tatsächlich ausreichend ist. Daher ist die Funktionsüberwachung im Rahmen des Arbeitsschutzes gesetzlich vorgeschrieben : Arbeitgeber müssen die Exposition gegenüber Gefahrstoffen minimieren und die Wirksamkeit der Maßnahmen nachweisen können.


Was ist Abgasüberwachung?

Das Abgasüberwachungssystem überwacht kontinuierlich die Luftgeschwindigkeit bzw. den Luftvolumenstrom des Abgasarms. Sinkt der Luftstrom unter den eingestellten Mindestwert (z. B. aufgrund einer Verstopfung, einer falschen Ventilstellung oder eines Leistungsverlusts), gibt das System eine deutliche optische und/oder akustische Warnung aus. Dies verhindert eine unbeabsichtigte Exposition und ermöglicht ein sofortiges Eingreifen.


Wichtiger Unterschied: kein persönlicher Schutz

Ein Absaugarm ist keine persönliche Schutzausrüstung (PSA) . Er dient dazu , den Arbeitsplatz frei von chemischen Dämpfen zu halten und die Quelle freizulegen , nicht aber dazu, den Träger wie ein Gesichtsschutz oder eine Atemschutzmaske zu schützen. Bei arbeitsmedizinischen Maßnahmen hat die Quellenkontrolle oberste Priorität; PSA bleibt dann erforderlich, wenn das Risiko oder die Stoffeigenschaften dies erfordern (z. B. bei Inbetriebnahme, Verschüttungen oder Wartungsarbeiten).


Häufige Fehler und Fehlverwendungen

Trotz ihrer Einfachheit werden Extraktionsarme und -vorrichtungen häufig falsch verwendet:

  • Falscher Zweck: Wird zur Geruchsbeseitigung anstatt zur Kontrolle gefährlicher Dämpfe/Substanzen eingesetzt. Geruch ist subjektiv; Gefahr kann geruchlos sein.

  • Keine (oder deaktivierte) Überwachung: Alarme werden ignoriert oder stummgeschaltet. Ohne Überwachung bemerken Sie Kapazitätsverluste erst später.

  • Falsche Positionierung: Zu weit von der Quelle entfernt; ungünstiger Winkel; Prozessgeschwindigkeit zu hoch, was zu einer unzureichenden Erfassungsgeschwindigkeit führt.

  • Falsche Haube/falscher Arm für den Stoff: Eine für Dämpfe vorgesehene Haube/ein für Pulver vorgesehener Arm wird verwendet oder umgekehrt, was zu einer unzureichenden Erfassung führt.

  • Zu lange/verengte Schläuche und zu viele Biegungen: Führen zu Druckverlust und unzureichendem Volumenstrom.

  • Anschluss an die allgemeine Belüftung: Die Absaugung sollte an einen separaten Absaugkanal mit geeigneter Filterung und Abluftanlage angeschlossen werden, nicht an die Komfortlüftung.

  • Keine Wartung oder regelmäßige Messung: Filter, Laufräder und Ventile altern; ohne regelmäßige Inspektion und Kalibrierung verschieben sich die Sollwerte.


Rechtlicher Rahmen (kurz)

Das niederländische Arbeitsbedingungengesetz/Arbobesluit (niederländische Arbeitsbedingungenverordnung) schreibt vor, dass die Exposition gegenüber Gefahrstoffen kontrolliert und die Wirksamkeit der Belüftung/Quellenabsaugung nachgewiesen werden muss. In der Praxis bedeutet dies:

  • Funktionale Luftstromüberwachung (visueller und akustischer Alarm) für kritische Anwendungen;

  • Dokumentation der Einstellungen, Grenzwerte und Kontrollen (Logbuch);

  • Regelmäßige Inspektion/Prüfung und (Neu-)Kalibrierung ;

  • Schulung und Unterweisung der Benutzer in der korrekten Einrichtung und Verwendung.


Bewährte Verfahren für eine sichere Anwendung

  • Wählen Sie die passende Haube/den passenden Arm für das Medium (Dampf/Aerosol/Pulver) und den jeweiligen Prozess.

  • Positionieren Sie sich nah an der Schallquelle (Faustregel: so nah wie möglich; denken Sie in Zentimetern, nicht in Dezimetern) und arbeiten Sie mit gleichmäßigen, fließenden Bewegungen.

  • Legen Sie untere Grenzwerte und Alarme basierend auf der erforderlichen Erfassungsrate fest und testen Sie diese in der Praxis.

  • Weisen Sie die Benutzer darauf hin , Alarme niemals zu ignorieren und den Arm richtig auszurichten.

  • Regelmäßige Wartung : Reinigung, Filterwechsel, Lüfterprüfung, Kanalinspektion und jährliche Sollwertüberprüfung.


Was Satiata für Sie tut

Satiata entwickelt, fertigt und installiert Absaugüberwachungssysteme für Absaugarme , die den Arbeitsschutzbestimmungen entsprechen und auf Ihre Prozesse zugeschnitten sind. Wir liefern:

  • Konstruktion und Auswahl der passenden Arm-/Haube- und Überwachungshardware;

  • Installation, Inbetriebnahme und Kalibrierung mit definierten unteren Grenzwerten;

  • Integration mit Gebäudeleittechnik (GLT) und Signaltechnik;

  • Benutzerschulung und

    klare Standardarbeitsanweisungen;

  • Regelmäßige Inspektion, Wartung und Neukalibrierung mit Berichterstattung für RI&E.


Ergebnis: ein Arbeitsplatz, der frei von schädlichen Dämpfen bleibt , vorhersehbar sichere Prozesse und nachweisbare Einhaltung der Vorschriften.

Fragen oder nur kurz reinschauen?

Kontaktieren Sie Satiata für eine Bewertung Ihrer aktuellen Förderanlagen und Überwachungssysteme. Wir helfen Ihnen schnell und unkompliziert, eine sichere und nachweislich normkonforme Lösung zu realisieren.


 
 
 

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